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Absch(l)ussfahrt Italien 'o8

Jahrgang VS. Hotelchefin!

Alles fing recht harmlos an. Wir kamen im Hotel an und bis auf die sofortige Klarstellung der „Grundregeln“ vom Hotel, war eigentlich alles in Ordnung.


Wir lebten uns recht früh ein. Am Abend dann die erste Überraschung, um zu unserem Abendessen zu gelangen mussten wir einen kleinen Fußmarsch zurücklegen. Wahrscheinlich um dem Wort „Wanderwoche“ auch einen Sinn zu geben. Über das Essen, wollen wir nicht reden!


An demselben Abend ging alles noch recht gesittet zu, bis darauf dass uns schon an diesem Abend mit dem Bezahlen der Kaution gedroht wurde. Die nächsten Tage ging es dann etwas heikler zu, neben etlichen Alkoholleichen, die teilweise auf den Balkon kotzten und dort schliefen (Namen werden keine genannt ^^), kam es auch zu Verfolgungsjagden innerhalb des Hotels und zu nächtlichen Badeerlebnissen.


In Venedig angekommen, wurden wir sofort von den altbekannten Taschenverkäufern überrannt. Verschiedene Leute wurden zusätzlich von Tauben ange……
Am letzten Tag in Sirmione, verbrachten einige ihre Freizeit damit, mit Fahrrädern zu Tankstellen zu fahren, um gewisse Dinge zu erledigen. Andere liefen durch die pralle Hitze, da sie den falschen Bus zum Hotel genommen hatten und irrten sinnlos in der Gegend rum, bis sie letztendlich nach ca. 2 Stunden das Hotel erreicht hatten.


Der letzte Abend war wohl der spannendste. Die (milde ausgedrückt) etwas angetrunken Lehrer verwechselten Motten mit riesigen Fledermäusen. Außerdem verlangten sie von gewissen Schülern um 2 Uhr Nachts ihr Zimmer aufzuräumen.
Um uns vor der rothaarigen Hexe zu warnen, kam z.B. Frau K. außer Puste zu unserer Party dazu gestoßen und feierte ca. 10 Minuten mit uns, in denen sie auch einen mit uns trank. (Wir wollten sie zu einem weiteren überreden, aber sie lehnte mit den Worten: „Nein danke, Herr N. hat unten noch Wein und Sekt!“, dankbar ab.)  


Doch die Lehrer, die die ganze Klassenfahrt über auf unserer Seite waren, mussten Ordnung halten. So zum Beispiel Herr N., der bestimmten Schülern den Jägermeister abnahm. Die Flasche trug er am nächsten Tag, leer, zum Container. Unsere Vermutung: Er konnte einfach nicht widerstehen.


Verabschiedet wurden wir mit den ganzen Alkoholflaschen in einem Müllbeutel, die die Hotelchefin aus den Containern gefischt hatte um ihre Kaution abzukassieren und mit ein Paar netten Kratzern im Bus. Nach ca. 2 Stunden Verspätung und einigen

Auseinandersetzungen mit der Hexe und der „Italienschen Policia“ ging es dann Richtung Verona. Und später Richtung Heimat.
Die Klassenfahrt war meiner Meinung nach genial, die Zeit ging Leider viel zu schnell um. Ich denke niemand aus unserem Jahrgang, wird sie je vergessen.


Mit dem berühmten Satz von einem netten Hotel-Nachbarn: „Sag dem Jungen, er soll sich benehmen, dieser H****SOHN!“, verabschiede ich mich.


                                          Katharina Wagner

25.7.08 14:39
 


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